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U15 Saison 2025-26 Foto Marc Cürtz

U15-Team der Panda Youngsters mit guter Entwicklung und starken Freundschaftsspielen gegen Topteams

Auf dem vierten Platz hat das U15-Team der Panda Youngsters die klassische Phase der Meisterschaft beendet. Mit 28 Punkten aus 14 Begegnungen hat die KAS Eupen den dritten Podiumsplatz nur um einen Punkt verpasst. In den Play-offs erreichte die Mannschaft unter sechs Startern am Ende Platz fünf. „Mit diesem Ergebnis waren wir nicht zufrieden, für die Play-offs hatten wir uns mehr vorgenommen. Dennoch blicken wir auf eine erfolgreiche Saison zurück, weil die meisten unserer Spieler sich fußballerisch und menschlich stark weiterentwickelt haben und wir uns bei Freundschaftsspielen gegen international renommierte Gegner wie PSV Eindhoven, Bayer Leverkusen oder die luxemburgische Nationalauswahl behaupten konnten“, sagt Coach Bryan Deghaye. 

 

Bryan

Steckbrief Bryan Deghaye, Trainer der U15


Beruf:

Versicherungsmakler

Wohnort: Neupré

Bei den Panda Youngsters: Seit 2024

INTERVIEW

Wie bewertest du die Saisonbilanz deiner Mannschaft, zunächst einmal anhand der Ergebnisse?

Wir sind mit unserem 5. Platz in den Play-offs 1 nicht zufrieden. Gemeinsam mit den Spielern hatten wir uns das Ziel gesetzt, unter die Top 3 zu kommen, und das haben wir nicht erreicht.

Und abgesehen von den Zahlen?

Abgesehen von den Ergebnissen ist die Bilanz sehr positiv. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, die Spieler individuell weiterzuentwickeln, und wir sind fest davon überzeugt, dass sich der Großteil der Mannschaft in dieser Saison sowohl fußballerisch als auch menschlich stark weiterentwickelt hat.

Wir haben auch viel mit den U14-Spielern gearbeitet, und sie in der höheren Altersklasse spielen lassen. Mehr als die Hälfte der Mannschaft hat regelmäßig an unseren Trainingseinheiten oder einigen Meisterschaftsspielen teilgenommen. Das zeugt von der Qualität der Arbeit in der Nachwuchsabteilung und dem Vertrauen, das den jungen Spielern in ihrer Entwicklung entgegengebracht wird. 

Wie habt ihr die Saison als Team erlebt?

Die Saison hatte ihre Höhen und Tiefen, aber die Mannschaft hat sehr gut zusammengehalten. Wir haben versucht, eine echte Familie zu bilden, mit viel Kommunikation und Nähe zwischen den Spielern und dem Trainerstab. 

Was zeichnet die Mannschaft aus, wo liegen ihre Stärken? 

Die Mannschaft verfügt dank der zuvor im Verein geleisteten Arbeit über eine sehr gute technische Basis. Was diese Mannschaft jedoch vor allem auszeichnet, ist ihre Einstellung. Wir haben Spieler, die aufmerksam sind, neugierig und in der Lage sind, über Fußball nachzudenken. Unser Ziel ist es, spielintelligente Spieler auszubilden und nicht nur einfache Ausführende.

 Was war der Höhepunkt der Saison, das beste Ergebnis oder das prägendste Ereignis? 

Wir sind gerade von einem viertägigen Turnier in der Bretagne zurückgekehrt, wo wir kurz vor dem Viertelfinale gegen Stade Brestois, den späteren Sieger des Festival d’Armor, ausgeschieden sind. In dieser Saison sind wir auch gegen sehr starke Mannschaften wie den PSV Eindhoven, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, Kashima Antlers aus Japan oder die luxemburgische Nationalmannschaft angetreten. Die Mannschaft hat sich immer gut geschlagen und sehr gute Leistungen gezeigt, insbesondere bei den 7:0-Siegen gegen Alemannia Aachen und dem 7:2-Erfolg über Roda Kerkrade.

Gab es auch Rückschläge und Enttäuschungen? Wie habt ihr diese überwunden?

Ja, zwischen Januar und April hatten wir eine schwierigere Phase mit mehreren Verletzungen und einigen Momenten des Zweifels. Nach einem sehr starken Saisonstart mussten wir lernen, mit den Schwierigkeiten umzugehen. Wir haben viel mit den Spielern kommuniziert, Besprechungen organisiert und versucht, ihnen Verantwortung zu übertragen, damit sie selbst Lösungen finden. Wir haben auch taktisch einige Anpassungen vorgenommen, um wieder Schwung in die Mannschaft zu bringen.

Wie steht es um die Motivation der Spieler und der Mannschaft?

Die Motivation der Mannschaft war trotz der Strapazen durch die Fahrten, das Internat und den Fünf-Tage-Rhythmus in Eupen stets sehr gut. Wir haben jedes Wochenende konkrete Ziele festgelegt, die mit unserem Arbeitsthema der Woche in Verbindung standen. So konnten die Spieler „Quick Wins“ erzielen, ihre Fortschritte messen und während der gesamten Saison eine positive Dynamik aufrechterhalten.

In welchem Bereich sind die Fortschritte bei den Jugendlichen dieser Altersgruppe am deutlichsten? 

In diesem Alter liegen die größten Fortschritte im Spielverständnis und im kollektiven Verständnis. Die Spieler gehen allmählich vom Kindes- in das Jugendalter über und beginnen, mehr Persönlichkeit zu entwickeln. Unsere Aufgabe ist es, ihnen klarzumachen, dass das Kollektiv sie als Einzelne immer stärker macht.

Wie nah sind die U15-Spieler bereits am Spitzensport? 

Wir konzentrieren uns in erster Linie auf die Ausbildung, wobei der Spieler im Mittelpunkt des Projekts steht. Aber die Anforderungen steigen allmählich, und die Spieler verstehen, dass das Niveau immer höher wird. Sie kommen nach und nach in eine Phase, in der jedes Detail zählt. 

Drei Adjektive, um die Saison 2025–2026 zusammenzufassen? 

Intensiv, bereichernd und anspruchsvoll. 

Dank 

Ich möchte dieses Interview zum Anlass nehmen, meinem gesamten Trainerstab für seinen Einsatz während der gesamten Saison zu danken, insbesondere meinem Co-Trainer Régis Jerosme. Wir haben in diesem Jahr sehr eng zusammengearbeitet, und ich bin sehr stolz darauf, dieses Abenteuer mit dieser Gruppe von Spielern und diesem Trainerstab erlebt zu haben.