„Mit Einsatz und gutem Fußball die Menschen ins Stadion locken“

Bei der KAS Eupen hat der neue Cheftrainer Beñat San José am Dienstag seine Arbeit aufgenommen. Unter fast tropischer Hitze leitete der Spanier am Vormittag die erste Trainingseinheit. Im frühen Nachmittag wurden der neue Chefcoach und seine Assistenten Manel Exposito, Bruno Pinheiro, Gaston Lloveras, Thibaut Meyer und Mauro Machado vorgestellt. Bei der Pressekonferenz beantwortete Beñat San José die Fragen der Journalisten.

Am Dienstagvormittag haben Sie bei der KAS Eupen das erste Training geleitet, welchen Eindruck haben Sie von Ihrem neuen Team?

Der erste Eindruck vom Club und von den Spielern ist sehr positiv. Die Spieler sind fit und auch sehr motiviert, das ist schon mal eine gute Basis. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, um am Ende ein bestmögliches Team aufbieten zu können. 

In wieweit kannten Sie vor Ihrem Engagement bei der KAS Eupen den belgischen Fußball und die KAS Eupen?

Ich habe in Europa, Asien und Südamerika gearbeitet und der belgische Fußball genießt weltweit großen Respekt. Die Pro League und das belgische Nationalteam sind im internationalen Fußball gute Adressen. Von der KAS Eupen weiß ich, dass es ein Club ist, der sich im Aufbau befindet und der mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern in der Pro League spielt. Alle gemeinsam möchten wir uns weiter entwickeln und eine gute Saison spielen. Ich bin jedenfalls stolz, hier in Belgien arbeiten zu können und werde mein Bestes geben. 

Was war ausschlaggebend bei Ihrer Entscheidung für die KAS Eupen?

Natürlich kenne ich das Aspire-Netzwerk und zudem wollte ich auch wieder in Europa arbeiten. Entscheidend war aber letztlich das gute Gefühl bei den Gesprächen mit der Direktion der KAS Eupen. In den Diskussionen mit Andreas Bleicher und Christoph Henkel habe ich sehr rasch festgestellt, dass wir im Fußballbereich die gleiche Sprache sprechen und gemeinsame Ziele verfolgen. Meine Philosophie, junge Spieler mit der Unterstützung der erfahrenen Spieler im Team stark zu machen und voran zu bringen, das ist ja auch das Konzept der KAS Eupen. 

In ihrer Karriere sind Sie in Asien und Südamerika schon einige Male Landesmeister geworden. Das dürfte bei der KAS Eupen wohl nicht das Ziel sein. Welches ist hier die Zielsetzung?

In der Tat geht es hier nicht um Titel und Trophäen, da muss man schon realistisch sein. Doch auch bei der KAS Eupen gibt es interessante Herausforderungen. Dazu gehört, dass die Leute hier in der Region und in der Stadt stolz sein dürfen auf ihre KAS Eupen. Wir möchten guten Fußball bieten und kämpfen, um möglichst viele Spiele zu gewinnen.  Mit dieser Einstellung werden wir versuchen, von  Spiel zu Spiel mehr Zuschauer zu uns ins Stadion zu locken.