KAS Eupen befürchtet gesundheitliche Schäden ihrer Spieler

Die Pro League hat an diesem Montag die Nachholtermine für die wegen der Corona Infektionen bei der KAS Eupen ausgefallenen Spiele festgelegt. Demnach werden die Begegnungen der KAS Eupen gegen Zulte Waregem am 29. Dezember, gegen den KRC Genk am 6. Januar und beim KV Oostende am 12. Januar jeweils um 20.45 Uhr nachgeholt. Somit wird die KAS Eupen zwischen dem 26. Dezember und dem  26. Januar neun Meisterschaftsspiele der Pro League bestreiten, mit zum Teil weniger als 72 Stunden Regeneration zwischen den einzelnen Begegnungen.

Vor der Festlegung der neuen Termine hatte die KAS Eupen der  Pro League ihre medizinisch begründeten Bedenken gegen die schnelle Spielfolge unmittelbar nach der Corona-bedingten Spielpause mitgeteilt. Die KAS hatte darum gebeten, die ausgefallenen Spiele zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

In seinem Schreiben an die Pro League hatte der Mannschaftsarzt der KAS Eupen Dr. Luis Lima auf das deutlich erhöhte Verletzungsrisiko der Spieler hingewiesen, wenn die Belastung innerhalb kürzester Zeit stark erhöht wird. Weitere Risikofaktoren vor denen Dr. Luis Lima warnt, sind die möglichen Spätfolgen nach einer Covid-Erkrankung bis hin zu einer Herzmuskelentzündung. Die KAS Eupen hatte die Pro League gebeten, bei aller Sorge um den Spielkalender die FIFA-Richtlinie zu befolgen, wonach die Gesundheit der Spieler gerade in Zeiten der Pandemie an erster Stelle stehen sollte, dies trotz aller nachvollziehbaren Schwierigkeiten bei der Gestaltung des Spielkalenders.

Trotz ihrer ernsthaften und offiziell geäußerten Bedenken zu möglichen gesundheitlichen Risiken wird sich die KAS Eupen selbstverständlich an die Entscheidung der Pro League bezüglich des Spielplans halten.