Appel an die Fans

Liebe Fans,

bei unserem Derby in Lüttich ist es im Block der Fans der KAS Eupen leider zu unschönen und höchst bedauerlichen Vorfällen gekommen: Unruhe, Schlägereien und der Wurf von Feuerwerkskörpern auf das Spielfeld. Dies hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen zu einer 10-minütigen Unterbrechung des Spiels durch den Schiedsrichter geführt und dem guten Image des Vereins schweren Schaden zugefügt. Darüber hinaus muss die KAS Eupen für die Spielunterbrechung eine Mindeststrafe von 25.000 Euro zahlen.

Wir sind bestürzt und enttäuscht über dieses Verhalten einiger Besucher unseres Spiels bei Standard Lüttich. Es besteht kein Zweifel daran, dass die KAS Eupen ihrer Leitlinie und damit einem Einsatz gegen jede Form von Gewalt weiterhin strikt folgen wird. Die große Mehrheit der Fans möchte unsere Spiele in einer sicheren und stimmungsvollen Atmosphäre verfolgen und die Mannschaft lautstark unterstützen. Darüber freuen wir uns sehr, denn diese Einheit zwischen den Fans und der Mannschaft ist ein wesentliches Merkmal jedes Fußballvereins. Dieses Miteinander bereitet Freude, macht uns stärker und den Erfolg des Teams wahrscheinlicher.

All das wurde am Samstag durch das Verhalten einiger weniger zerstört. Einzelne haben Gewalt untereinander hervorgerufen, erneut eine Spielunterbrechung provoziert und für das Ausleben eigener egoistischer Ziele billigend Schaden für die Fans, die Mannschaft, den Verein und unseren Erfolg in Kauf genommen.

Dieses Verhalten ist völlig inakzeptabel und wird von uns entschieden abgelehnt. Auch viele Fans haben uns schon mitgeteilt, dass sie die Vorfälle verurteilen. Im Interesse aller Fans wird die KAS Eupen die entstandenen Schäden gegen die Verursacher konsequent geltend machen. Jeder mag sich fragen, ob ihm das Werfen von Gegenständen in den Innenraum des Stadions 25.000 EUR wert ist.

Unser Ziel ist es den Fans, die uns unterstützen wollen, eine sichere Anreise und einen sicheren Besuch der Spiele zu ermöglichen. Dafür werden wir uns weiterhin konsequent einsetzen.

Christoph Henkel
Generaldirektor der KAS Eupen